Finale der Deutschen Meisterschaft WK Grundschulen 2019

Als Verbandsmeister WK Grundschulen 2019 nahm unsere Mannschaft am Freitag, den 08.03.2019, im Castello Düsseldorf am Schulschach-Landesfinale teil.

Britta Gudat fuhr ihren Sohn Elias, Xinxin Xue, Luka und mich nach Düsseldorf. Markus Zink folgte mit seiner Frau Vivien, seinem Sohn Nicolas und Markus Schäfer. Im Laufe des Tages gesellte sich noch Eric, Lukas Vater, zu uns. Damit waren die Familien bis auf Lilly Zink, die Tennis spielen musste, komplett. Nach der zweiten Runde schaute auch der Schulleiter, Herr Paulke, vorbei und bewunderte die Ruhe und Gelassenheit seiner Schüler.

Die riesige Halle war voller turbulentem Leben der NRW Schachjugend, denn es fanden dort die Landesfinale aller Schulformen statt. 197 Mannschaften suchten ihren Platz. In der WK Grundschulen traten 51 Mannschaften an.

Unsere Mannschaft: 1. Xue, Luka (2010), 2. Zink, Nicolas (2010), 3. Gudat, Elias (2009), 4. Schäfer, Markus (2009) im Ulrichschulen-T-Shirt begann das Turnier mit zwei 4:0 Siegen. Musste in der Folge während der 9 Runden aber auch zwei Niederlagen und zwei Unentschieden hinnehmen. Es reichte jedoch für den 3. Platz, wodurch wir uns wieder für das Landesfinale in Friedrichroda Ende Mai qualifizierten.

Von links nach rechts: Luka, Nicolas, Elias, Markus

Kurze Statistik: Luka und Markus gewannen 7, Nicolas 6 und Elias 4 Partien. Die Mannschaft hat nur verloren gegen den Erst- und Zweitplatzierten des Turniers. Wir können sehr stolz sein auf unsere jungen Nachwuchsspieler.

Es ist wirklich bewundernswert mit welch stoischer Ruhe die Kinder agierten. Da wir nach der 3. Runde meist unmittelbar neben dem Tisch der Turnierleitung spielen mussten, wo es stets viel Gedränge gab und auch einen erhöhten Geräuschpegel, wären Ohrstöpsel oder Kopfhörer angebracht gewesen. Aber insbesondere Luka kann wohl sonst störende Geräusche gut ausblenden. Viel Zeit zwischen den einzelnen Runden gab es auch nicht. Als Betreuer war ich im Saal gebunden. Jedoch löste mich Frau Gudat um die Mittagszeit ab, so dass ich von dem mitgebrachten Proviant zehren konnte, den die Familien Xue und Gudat angeschleppt hatten. Besten Dank dafür.

Nach der Siegerehrung gegen 18 Uhr sollte gefeiert werden. Nach kurzer Diskussion luden uns unsere chinesischen Freunde in ein Düsseldorfer China Restaurant ein.

Für uns Rheinländer war das sehr gewöhnungsbedürftig, aber anpassungsfreudig hat uns die fremdartige Kost sehr gut geschmeckt. Vielen Dank für diese lukullische Erfahrung. Nach dem Turnier ist vor dem Turnier. Deshalb heißt es jetzt, die Erfahrungen durch weiteres intensives Training festigen.

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