Neunter Wettkampf der 2. Mannschaft am 5.5.2019

Der vorletzte Spieltag führte uns in die Hocheifel nach Marmagen. Gleichzeitig kehrte der Winter mit Schnee zurück. Gegen den Tabellenletzten habe ich einen hohen Sieg erwartet, um in der Tabelle auf Platz 2 zu klettern. Aber die alten Herren habe ich unterschätzt. Der älteste, Julius Kinne, ist 90 Jahre alt! Mein Gegner Rothmeier ist nur 2 Jahre jünger als ich und sehr scharfsinnig! Das Hinspiel gegen ihn habe ich noch gewonnen, aber jetzt spielte er vorsichtig. Das erste Remis meldete Hans Richartz.

Zeitgleich gewann Marlon wie erwartet. Dann kam ein Schreck, weil Charly sein Spiel verlor. Lange passierte nichts mehr. Mein Gegner bot Remis an, aber der Spielausgang war mir zu unklar. Da gewann Andreas! Mein eigenes Spiel war nicht zu gewinnen und so war ich sehr erleichtert, als Hans Baum ein Remis erkämpfte. Jetzt nahm ich das angebotene Remis an und so haben wir knapp gewonnen! Zum zweiten Tabellenplatz hat es aber nicht gereicht, weil Hota überraschend gegen Bergheim 3 gewann.

In zwei Wochen steht der letzte Wettkampf an.

Achter Wettkampf der 2. Mannschaft am 7.4.2019

Stremp 3 aus der Eifel war diesmal der Gast der 2. Mannschaft. Das Hinspiel endete 3:3. Charly fehlte, weil sein Gegner abgesagt hat. Aber wo blieb Andreas? Seit Tagen konnte ich ihn nicht erreichen und Zuhause war er nicht. So stand der Wettkampf schon 1:1, obwohl noch kein Stein bewegt wurde. Von den Jugendlichen trat Marlon an, der uns schon gegen Bergheim einen Sieg geholt hat. Zu meiner Verwunderung spielte er Damengambit und so gut, dass er den ersten Sieg errang. Hans Baum begann sehr stark und gewann schnell eine Figur. Gegen den alten Fuchs Weissgerber konnte er sich dennoch nicht durchsetzen. Hans Richartz baute sich einen Wall mit den Bauern, konnte aber die Figuren nicht gut entwickeln. Sein gut spielender Gegner Bela Voss nutzte die Stellung zum Sieg. Nun hatte Strempt schon 3 Punkte und ich musste gewinnen. Mein Gegner, Jino Edechelathu, ist ein Inder und wir kennen uns schon jahrelang sehr freundschaftlich. Er wollte nur ein Remis und bot mir das dauernd an. Meine Eröffnung mit Caro Kann war ihm nicht geläufig und ließ mir eine gute Entwicklung zu. Den Durchbruch brachte mir erst ein großer Abtausch, weil seine Grundlinie schlecht verteidigt wurde. Nach Figurenverlust gab Jino auf und der Wettkampf endete wieder 3:3.

Siebter Wettkampf der 2. Mannschaft

Mit kompletter Stammmannschaft fuhren wir am 17.3.2019 zu unseren Freunden nach Bergheim.

Es war das Rückspiel gegen die 4. Mannschaft. Das Hinspiel ging uns schon verloren. Der Jugendspieler für Brett 6 wurde mir per Mail als Marlen genannt und ich erwartete ein Mädchen. Vor mir stand ein junger Mann, den ich noch gar nicht kannte! Tippfehler! Wir lernten ihn aber schnell kennen, denn er gewann sein Spiel in Windeseile! Wir selbst brauchten dagegen sehr viel Zeit. Als Erster schloss Hans Richartz sein Spiel mit Remis ab. Andreas folgte ebenfalls mit Remis. Charly spielte gegen einen jungen Messdiener, der mit Verspätung aus der Messe kam. Nach langem Kampf blieben nur die Könige übrig und für Charly ein Randbauer. Aber einen Randbauer kann man bei richtiger Verteidigung nicht umwandeln! Also Patt!

Hans Baum spielte noch mit nahezu vollem Brett und ein Remis war gerechtfertigt. Dann unterlief ihm ein Fehler.

Nun zu meinem Spiel gegen den Ingo. Im Hinspiel konnte ich ihn noch schlagen, aber jetzt erwartete ich seine Rache. Mein Damengambit beantwortete er für mich ungewöhnlich und ich büßte einen Bauer ein. Nun hatte er am Damenflügel die Übermacht. Gegen 4 Bauern standen nur 2 eigene. Ein Minoritätsangriff ging nicht. Der König hatte einen weiten Weg, seiner aber auch. Die Figuren mussten vom Brett. Ingo zeigte sich einverstanden und tauschte auch gleich die Dame und die Türme aus. Ihm blieb ein Läufer und mir ein Springer übrig. Dann rannten die Könige zu den Damenbauern. Bei dem Gemetzel blieb Ingo der C-Bauer übrig und der marschierte nach vorn. Ich hatte aber Glück mit meinem Springer, das den Bauer in der dritten Reihe blockierte. Ingo gab ihn auf und ging auf die Königsbauern zu. Die standen 4 zu 4 und wurden auf 2 zu 2 halbiert. Ein Durchkommen war für keinen möglich und Ingo bot mir Remis an.

Endstand 3 zu 3.

Sechster Wettkampf der 2. Mannschaft

Endlich ein Sieg! Der macht mich jedoch nicht sehr glücklich. Unser Gegner ist sehr angeschlagen und konnte nur 4 Spieler von 5 Mitgliedern in den Ring schicken! Obwohl wir mit 2 Freipunkten in den Wettkampf gingen, verloren wir schon zwei Kämpfe an den unteren beiden Brettern. Das macht nervös, aber Charly war trotz seines Schnupfens überlegen und gewann. Es stand 3 zu 2. Nun lag es an mir. Das Brett stand voll. Mein Gegner verzichtete auf die Rochade und sein König stand umringt von seinen Figuren.

Wo sollte ich angreifen? Auch mein Gegner hatte kein Konzept und zu meiner Überraschung bot er ein Remis an. Damit hatten wir gewonnen!

Ingo Hantich

Spielbericht der 2. Mannschaft 5. runde

Fünfter Wettkampf der 2. Mannschaft am 13.1.2019!

Die 5. Runde in der 2. Bezirksklasse führte uns nach Bergheim zum Spitzenreiter. Die Aussichten waren schlecht, denn ich hatte keine Mannschaft! Zuerst sagte Charly ab und danach Andreas. Meine „Wunschkinder“ Lilly und Gereon standen auch nicht zur Verfügung. Willi Reder versprach mir Ersatz und es kamen Marek (U10), Tristan (U12) und Markus (U10) unser letzter Neuzugang. Durch das notwendige Aufrücken spielte Hans Baum an Brett 2, hatte aber gegen Lukas Potrafke keine Chance. So ging es mir ebenfalls mit dessen Vater Dirk an Brett 1. Dirk ist mir hoffnungslos überlegen und nach einem Springerverlust habe ich aufgegeben. Dann begannen die Überraschungen. Marek gewann gegen eine Gegnerin mit DWZ 1186 zum Erstaunen der Gastgeber. Schließlich gewann noch Markus gegen einen U12-er und ich konnte mich freuen. Jetzt trug Hans Richartz die Verantwortung für das Endergebnis. Er entfachte einen Flügelangriff gegen die Rochadestellung und trieb die Bauern nach vorne. Der gegnerische König wurde eingesperrt und dessen Figuren wurden unbeweglich. Ein Bauer von Hans marschierte zur Dame und der Gegner gab auf!

So entstand der Endstand 3 zu 3. Unser viertes Mannschaftsunentschieden!

Ingo Hantich

Vierter Wettkampf der 2. Mannschaft

Obwohl wir das Heimrecht hatten, fand unser Wettkampf gegen Marmagen in Mechernich statt. Anlass war die Einladung des SRE zu einem gemeinsamen Wettkampfort aller SRE-Mannschaften. Es war wie eine Weihnachtsfeier und man freute sich über ein Wiedersehen mit uralten Schachkameraden.

Meine Stammmannschaft war komplett, nur Brett 6 (unser Kinderplatz) war unbestimmt.

Gereon war verhindert, was nun? Da schickte uns Willi ein kleines Mädchen, Lilly Zink, (U12). Sie war niedlich, aber konnte das kleine Mädchen auch Schach spielen? Ja! Sie konnte! Sie wurde unsere erste Gewinnerin! (Ihr Bruder, Nicolas Zink (U10), spielte an Brett 4 in unserer 1. Mannschaft und gewann ebenfalls.) Brett 5, 4 und 2 gingen uns leider verloren. Dabei hatte ich den Gegner als leicht eingeschätzt. Jetzt waren Charly und ich in der Pflicht. Mein Gegner war ein freundlicher älterer Herr, mit dem man zwischendurch flachsen konnte. Das war lustig. Er zog d4 und ich freute mich auf ein Damengambit. Er hat mich jedoch reingelegt und das Spiel verlief „freihändig“. Mein freundlicher Gegner nahm mich in die Zange und schaffte sich einen gefährlichen Freibauer. Ein hingehauchtes Remis Angebot meinerseits lehnte er dankend ab. Es ging mir schlecht. Weil mein Gegner nicht weiterkam, übernahm er sich und vernachlässigte seinen König. Jetzt erkannte ich die glückliche Fügung und gewann mit Matt. Gleichzeitig gewann auch Charly! Ich weiß aber nicht wie, weil ich in Zeitnot gewesen bin. Gewonnen haben wir zwar wieder nicht, aber das dritte Unentschieden in 4 Wettkämpfen.

Ingo Hantich

Spielbericht der 1. Mannschaft vom 25.11.2018

Als unbeteiligter Kampfbeobachter erlaube ich mir, den Wettkampf unserer 1. Mannschaft gegen Bergheim 2 zu glossieren. Dieser ungleiche Kampf wird schwer! Die Gegner haben eine durchschnittliche DWZ von 1583 und wir nur 1316.

An Brett 5 (Luka Xue, U10) gegen (Stöber) betrug der Altersunterschied 70 Jahre! Dieser alte Herr, vor dem ich seit 50 Jahren Respekt habe, kann kaum mehr sehen und hat seine eigenen Figuren mit buntbemalten Köpfen. Das hat wohl Luka irritiert, denn im 7. Zug verlor er einen Springer und später die Partie. Allerdings kämpfte er so lange, bis der Gegner einen Bauer zur Dame führte. Ich möchte nicht jedes Spiel kommentieren. Wilhelms Kinder waren zu unerfahren und verloren. Nun zu den Alten. Die Partie Brügge – Bräutigam war kraftlos und das Remisangebot kam vom Gegner. Man wurde sich gern einig.

Spannend wurde Brett 1. Dresen gegen Guse. Ich habe es mit Interesse verfolgt. Der Gegner fand einen Deckungsfehler bei Jens und gewann. Die Waage hat nun für Bergheim ausgeschlagen und der Kampf war verloren. Es ging bei Willi an Brett 2 nur noch um die Ehre.

Sein Gegner, Klaus Morschel, 1980 Pokalsieger unseres Vereins, dürfte gleichaltrig sein und ebenfalls Pianist! Hier möchte ich anmerken, dass ich vor 40 Jahren mit Klaus Morschel die längste Hängepartie meines Lebens gespielt habe. Sie dauerte 10 Stunden. Also Respekt vor dem Gegner. Den hatte Willi scheinbar nicht. Im Schottischen Gambit hat er mit Schwarz dem Gegner zunächst die Figuren am Damenflügel eingesperrt, regelrecht arretiert. Sie haben sich bis zum Spielende nicht bewegt! Umso stürmischer war Willis Angriff! Er gab sogar die Deckung des eigenen Königs auf und tauschte auf Wunsch des Gegners die Damen.

Der glaubte damit den Druck zu verkleinern, aber eine Turm-Läufer-Kombination zwang Klaus Morschel nach dem 26. Zug von Willi zur Aufgabe! Die nervliche Belastung war Willi anzusehen. Er brach fast zusammen! Mein Glückwunsch!

Ingo Hantich

Dritter Wettkampf der 2. Mannschaft!

In der dritten Runde mussten wir nach Strempt fahren. Wo ist denn Strempt? Ratlosigkeit! Ich kannte mich aus und war schon vielfach in Strempt. Von den Kindern fuhren Kimberly (U14) und Gereon (U14) (mein Wunschpartner) mit. Wir wurden mit netten Worten empfangen. Den Bericht möchte ich mit Brett 1 beginnen. Gegner war mein alter Freund Trescher Achim. Wir haben uns beide über diese Paarung gefreut und gingen das Spiel ruhig an. Angenommenes Damengambit liegt uns beiden. Unüblich ist, dass er die lange Rochade spielt und ich musste lange eine Angriffsmöglichkeit suchen. In unserem Alter tritt das Black Out schon früh ein und er verlor den Überblick und ich die Dame! Trotz seines Vorteils bot er mir entnervt das Remis an und ich nahm es dankend an. Zwischenzeitlich waren auch die beiden Kinder fertig. Kimberly hat verloren und Gereon gewonnen. Hans Richartz konnte sich gegen den alten Hasen nicht durchsetzen und gab den Punkt ab. Nun lag ein Erfolg an Charly und Andreas.

Charly hatte einen stürmischen jungen Gegner. Vor- und Nachteile wechselten oft, bis durch Figurentausch das Bauernendspiel begann. Charly hatte zwar einen Bauer weniger, konnte aber das Remis halten! Andreas musste gewinnen, damit der Wettkampf nicht verloren ging. Der Sieg viel ihm leicht, denn mit den verbundenen Türmen ist sein Angriff auf den König immer erfolgreich. So ging unser Wettkampf unentschieden aus!

Zweiter Wettkampf der 2. Mannschaft!

Wir, die 2.Mannschaft, hatten heute in der 2. Bezirksklasse ein Heimspiel gegen die 4(!). MANNSCHAFT von Bergheim. Unsere Schlagkraft war geschwächt, weil Andreas verhindert war.

Auch unsere Jüngsten an Brett 5 und 6 waren unsere Unerfahrensten. Das wurde uns bestätigt, als beide in kurzer Zeit Matt standen. Dafür hatten wir einen Debütanten!

Hans Richartz ist für uns ein Neuling, obwohl er schon lange in der Kinderarbeit tätig ist. Er spielte ruhig und überlegen und gewann bereits nach einer Stunde. Jetzt wurde nur noch an Brett 1, 2 und 3 gespielt. Nach zwei Stunden schlug ich vor, alle Spiele zu remisieren. Heftiger Widerstand kam an Brett 3 von Graf. Er stand vorteilhaft und gewann schließlich. Charlie, der gut spielte, nahm das Remisangebot seines Gegners an. An Brett 1 spielten Ingo gegen Ingo. Zwei alte Veteranen, die sich schon seit Jahrzehnten kennen. Ingo Johänning ist der erfolgreichere Spieler. So auch heute, ich stand schon am Abgrund. Durch eine List gelang mir ein Grundlinienmatt. Unser Wettkampf ging jedoch mit 2,5 zu 3,5 verloren.

Erster Wettkampf der 2. Mannschaft!

Nach langer Sommerpause haben wir uns darauf gefreut. Unsere Gäste kamen von HOTA aus Düren. Im vergangenen Jahr trennten wir uns 3 zu 3, allerdings in stärkerer Besetzung mit Reder und Jacobs. Die Gäste brachten gleich ein Geschenk mit und ließen Brett 5 unbesetzt.

Nach 20 Minuten und 13 Zügen wurde Ingo schon mattgesetzt. Das war nicht nötig, aber Ingo hat tief geschlafen. Wie spielten die anderen? Charlie hatte einen Japaner zum Gegner, einen alten Herrn mit Dr.-Titel. Dieses fernöstliche Spiel lag Charlie nicht und ging für ihn verloren. Nach langem Spiel hatten Hans und sein Gegner alle Figuren abgeräumt, bis auf die Bauern. Mit seinem letzten Bauer kämpfte Hans mutig, aber der Gegner war in der Überzahl und holte sich den Sieg. Jetzt wurde es spannend!

Andreas und sein Gegner hatten noch ein volles Brett, mit einigen Überraschungs-Möglichkeiten. Andreas, wie immer auf Angriff bedacht, opferte die Qualität, um die Königstellung zu schwächen. Das entstehende Matt konnte der Gegner leicht noch verteidigen, übersah aber den rettenden Springerzug. Endlich ein Sieg für uns! Nun spielte nur noch Gereon. Blutjung (12 Jahre) gegen uralt! Sie saßen ganz still in der Ecke und wurden kaum beachtet. Dann wurde das Endspiel interessant! Beide hatten nur noch einen Turm und zwei Bauern. Gereon hatte verbundene Bauern die ihm den Sieg brachten. Bravo, Gereon, ein schönes Turmendspiel!

Dieses glückliche Ende brachte uns das 3 zu 3 Ergebnis. Am 30.9.2018 haben wir ein Heimspiel gegen Bergheim 4. Ich wünsche viel Erfolg.